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Japanese

Über die karmin-positiven Substanzen im zentralen Nervensystem: Ein Beitrag zu den Problemen der Glykogenstoffwechselstörung bei den hepatozerebralen Erkrankungen Masaya Oda 1 , Hirotsugu Shiraki 1 1Aus der Abteilung für Pathologie am Hirnforschungsinstitut der Universität Tokio pp.679-694
Published Date 1965/12/25
DOI https://doi.org/10.11477/mf.1431904234
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 Die hochgradige Ansammelung der karmin-positiven Substanzen im zentralen Nervensystem ist ein charakteristisches histochemiches Kennzeichen der hepatozerebralen Erkrankungen und bestätigt das Vorhandensein der Glykogenstoffwechselstörung bei denselben Krankheiten. Als das vorhereitende Forschungsstadium, um die noch ungeleösten Mechanismen dieser Stoffwechselstörung zu erschließen, wurden 76 alkoholfixierte menschliche Gehirne einschließlch 20 formalinfixierter Fälle mit verschiedenen Lebererkrankungen nach Bestscher Karminfarbungsmethode gefärbt und genau untersucht.

 Karmin-positive Substanzen im zentralen Nervensystem befinden sich in den Grundsubstanzen, perivaskularen Räumen und in den Zytoplasmen sowie Kernen der Astrozyten in den grauen Substanzen, insbesondere in den Großhirnrinden, und erscheinen in größerer Menge bei Leberkrankheiten. Aber es ist bemerkenswert, sie, obwohl in weniger Menge, im zentralen Nervensystem sogar in den Kernen der Astrozyten auch bei den Fällen ohne histopathologische Leberveränderungen finden zu können. Auch in den Nervenzellen (Zytoplasmen und Kernen) werden karmin-positive Körnchen sowohl bei den Fällen ohne Leberveränderungenals auch bei den Leberkränkheiten in gleicher Menge und Haufigkeit aufgefunden.

 Die Quantität der karmin-positiven Substanzen wechselt zwar nach dem Grad der Leberveränderungen und ist am hochgradigsten bei den Leberzirrhosen und dem Bantischen Syndrom, bei denen der Pfortaderhochdruck auffällig ist. Aber sie steht in weniger Beziehung mit der Krankheitsdauer, Bewußtseinstrübung sowie ihrer Dauer und die Karminkörnchen können mit geringer oder keiner Gliaveränderung zum Alzheimerschen IIten Typ auftreten. Es gibt noch einige Fälle ohne Leberveränderungen, bei denen neben den fokalen oder diffusen Hirnveränderungen, z. B. arteriosklerotischen Erweichungen, ausgedehnten ischämischen Veränderungen sowie degenerativen Prozessen, eine Menge der karmin-positiven Körnchen auffindig gemacht wird.

 Für Erscheinung und Vermehrung der karmin-positiven Substanzen im zentralen Nervensystem muß irgendeine unbekannte Einwirkung der Leberfaktoren für wichtig angesehen werden, doch anderseits sollte der folgende Schluß gefolgert werden, daß karmin-positive Substanzen schon unter Wirkungen der Faktoren im niedrigen Niveau oder unter verschiedenen Staffwechselstörungen des zentralen Nervensystems, wenn auch kein Leberfakor vorhanden wäre, im Hirngewebe erscheinen könnten. Der Grad ihrer Erscheinung bei den Leberkrankheiten würde, wenn die Astrozyten auf den Glykogenstoffwechsel im zentralen Nervensystem eine wichtige Rolle spielen, wegen der Beteiligung der Gliainsuffizienz (d. h. Auftreten der Alzheimerschen Gliazelle) deutlicher gemacht.

 Dazu werden einige Hirnbef uncle bei den Leberkrankheiten und Resultate der Messung der Astrozytengriöße im Vergleich mit denen der hepatozerebralen Erkrankungen beschrieben.


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基本情報

電子版ISSN 1882-1243 印刷版ISSN 0001-8724 医学書院

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